©Marco Borggreve

Ursina Maria Braun 

Ursina Maria Brauns musikalisches Schaffen zeichnet sich durch eine enorme Vielseitigkeit aus. Die Preisträgerin des Leipziger Bach-Wettbewerbs ist sowohl als Solistin, Leiterin und Kammermusikerin wie auch als Solocellistin renommierter Ensembles aktiv und darüber hinaus eine gefragte Komponistin.

Höhepunkte der aktuellen und kommenden Saisons beinhalten unter anderem Konzerte als Leiterin und Solistin des Recreation-Orchesters Graz, das Cellokonzert von Anton Kraft mit dem Orchester Concerto Stella Matutina sowie ihr Debut als Solistin im Wiener Musikverein mit Haydns C-Dur-Konzert und dem Concentus Musicus Wien.

Beim Label Audite erschien 2025 in Koproduktion mit dem SRF ihre von der Presse hochgelobte Debut-CD (pizzicato: „…so fantasievoll und inspiriert, so kommunikativ und rhetorisch…“), gefolgt von einem Solo-Album mit Werken von Bach und Gubaidulina (crescendo magazine: „…stets würdevoll, aber auch poetisch, ausdrucksstark und voller Lebendigkeit…“), welches mit ICMA-Nominierung aufhorchen ließ und ihre Vertrautheit mit modernem wie Barockcello unter Beweis stellt.

Mit ihren Kammermusikpartner*innen wie u.a. Kit Armstrong, Denes Varjon, Pietro de Maria, Florian Birsak sowie Reinhard Goebel, Julian Prégardien, Dmitry Smirnov, Lorenza Borrani, Alfredo Bernardini, Franziska Hölscher, Erich Höbarth und Dorothea Oberlinger gastierte sie bei Festivals wie Styriarte Graz, Carinthischer Sommer, Thüringer Bachwochen, Bachwochen Ansbach, Suoni delle Dolomiti, Stresa Festival oder dem Mittelfest und tritt in Konzerthäusern wie dem Wiener Musikverein, Teatro della Pergola in Florenz, der Wigmore Hall in London sowie dem Konzerthaus Berlin auf.

Als Solocellistin des von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Concentus Musicus gehört sie einem der angesehensten Ensembles für historische Aufführungspraxis an. Als Solocellistin konzertierte sie mit Spira mirabilis, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Camerata Salzburg, der Kammerakademie Potsdam, der Akademie für Alte Musik und dem Münchener Kammerorchester.

Seit Herbst 2025 lehrt sie als Professorin für Violoncello an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und unterrichtet außerdem an der Universität Mozarteum Salzburg und dem Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck.

Als Komponistin erhält Ursina Maria Braun Aufträge vom Musikpodium Zürich, Musikkollegium Winterthur, Swiss Chamber Concerts, Azahar Ensemble, Norwegian Arctic Philharmonic Orchestra, Sinfonietta de Lausanne und Solisten des Chamber Orchestra of Europe.

Die gebürtige Schweizerin begann ihre Ausbildung als Jungstudentin bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie auch Kompositionsunterricht bei Andreas Nick erhielt. Ihr Bachelor- und Masterstudium bei Clemens Hagen und Heinrich Schiff führte sie anschließend an die Universität Mozarteum Salzburg und die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Ergänzende Studien bei Reinhard Goebel vertieften ihr Interesse an der historischen Aufführungspraxis.

Während ihres Studiums erhielt Ursina Maria Braun zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2012 den 1. Preis beim internationalen Concorso Mainardi sowie 2016 den Studienpreis des Migros-Kulturprozent, den 2. Preis und Publikumspreis beim internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig.

In der Corona-Pandemie initiierte sie eine innovative Konzertreihe auf dem Kapuzinerberg in Salzburg und gewann 2021 den 2. Preis beim Musica Antiqua Competition in Brügge.

Hier geht’s zur Website von Ursina Maria Braun.

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