Der Pianist Andrei Gologan, von der Süddeutschen Zeitung als „ein Lyriker des Klavierspiels“ bezeichnet und für seine „kunstvolle Anschlagskultur“ und „technische Brillanz“ gelobt, wurde in Rumänien geboren und studierte am Mozarteum Salzburg bei Pavel Gililov und in Köln bei Claudio Martinez-Mehner. Bereits während des Studiums wurde er von Persönlichkeiten wie Sir András Schiff, Daniel Barenboim und Ferenc Rados nachhaltig geprägt und unterstützt.
Als Solist konzertiert Andrei Gologan mit Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem KALA Chamber Orchestra, dem National Philharmonic of Ukraine, dem George Enescu Philharmonic Orchestra und dem Sándor Végh Chamber Orchestra. Er ist regelmäßiger Gast bedeutender Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, der Mozartwoche Salzburg, den Schwetzinger SWR Festspielen,dem Heidelberger Frühling und dem Enescu Festival Bukarest.
Weitere Konzertauftritte führten ihn unter anderem in den Pierre-Boulez-Saal Berlin, den Herkulessaal in München, die Wigmore Hall London und die Berliner Philharmonie. Sir András Schiff lud Andrei Gologan im Rahmen seines Projekts Building Bridges zu Debütauftritten an Häuser wie das Konzerthaus Berlin, deSingel Antwerpen und das Beethoven-Haus Bonn ein.
Als leidenschaftlicher Kammermusiker gründete Andrei Gologan gemeinsam mit seiner Klavierduo-Partnerin Roxana Cîrciu das internationale Buzz Kammermusikfestival, das sie gemeinsam künstlerisch leiten. Das Festival findet seit 2024 in Obertrum am See, Österreich statt und verfolgt das Ziel, klassische Kammermusik in innovative Kontexte zu setzen. Die vierte Ausgabe des Festivals ist für April 2027 geplant.
Im Herbst 2025 erschien seine Debüt-CD mit Werken von Johannes Brahms beim Label Evidence Classics – eine Koproduktion mit Deutschlandfunk Kultur und C. Bechstein.
Seit 2024 ist Andrei Gologan Dozent für Klavierkammermusik an der Musikhochschule Freiburg.